Heimatverein Altenweddingen e.V.
 
 
     

Volksstimme am 30.10.2014
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/oschersleben/1365800_Altenweddinger-schauen-in-den-Sternenhimmel.html

Altenweddinger schauen in den Sternenhimmel

Der Heimatverein Altenweddingen hatte interessierte Einwohner zu einer Sternenwanderung eingeladen. Bernd Jende erklärte den Teilnehmern die über dem Sülzetal zu sehenden Sternenbilder.

Altenweddingen l "So ein Herbstabend gehört im Oktober zu den Seltenheiten. Diese meteorologische Besonderheit sollte nicht ungenutzt verstreichen", sagte der Altenweddinger Bernd Jende, der die Sternenwanderung fachlich begleitet und führte. Astronomisch interessierte Bewohner aus Altenweddingen und Umgebung waren der Einladung des Heimatvereins zur Sternenwanderung gefolgt. Zu den Erwachsenen gesellten sich ebenfalls einige Kinder und Jugendliche.

"Nach einem kleinen Abendspaziergang durch die nächtliche Dunkelheit, um den Lichtquellen des Dorfes zu entfliehen, war es soweit, der Sternenhimmel war über unseren Köpfen präsent", beschrieb Jende den Beginn der Wanderung. Anfangs war jedoch noch etwas Geduld erforderlich, da einige Wolken die Sicht behinderten. Diese Wolken wurden aber bald weniger und schon fiel der Blick der Sternenschauer auf den Großen Wagen. "Er ist bei uns eines der bekanntesten Sternenbilder, ist cirkumpolar (nicht untergehend) und durchläuft gegenwärtig den tiefsten Punkt seiner Bahn im Norden. Außerdem ist der Wagen ein Teil des gesamten Großen Bären", erklärte Bernd Jende seinem Publikum. Auch klärte er die Frage, wo sich das Sternenbild der Pegasus befindet. Sehr hoch mussten die Teilnehmer blicken, um das Sommerdreieck Schwan-Adler-Leier und daraus wieder den Schwan als Kreuz des Nordens zu erkennen. "Diese Gegebenheit brachte dem einen oder anderen Teilnehmer kurzzeitig sogar leichte Genickstarre ein", sagte Jende.

Neben weiteren Objekten wie Bootes, Nördliche Krone und Kleiner Wagen fiel der Blick der Sternenwanderer im Himmel über Altenweddingen auch auf den Fuhrmann mit der hellen Kapella als Hauptstern sowie den Plejaden als Teil des Stiers im Nordosten. "Das sind Wintersternenbilder und bei den Erläuterungen dazu kam teilweise ein kühles Gefühl auf, welches jedoch schnell wieder verflog", nannte Jende eine Besonderheit des Himmels in dieser Jahreszeit.

Wie Bernd Jende im Namen des Heimatvereins Altenweddingen versicherte, werde es die nächste Sternenwanderung rund um Altenweddingen im Frühjahr 2015 geben. Schon jetzt lädt er dazu alle interessierten Sülzetaler ein.



Volksstimme am 27.08.2014
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1316474_Sommerparty-bringt-Stimmung-ins-Freibad.html

Sommerparty bringt Stimmung ins Freibad

Eine große Sommerparty hat am Sonnabend im Freibad Altenweddingen stattgefunden. Hunderte Besucher vergnügten sich tagsüber in und am Wasser. Am Abend tanzten sie über die Liegewiesen.

Altenweddingen l DJ Tornado alias Veranstalter Jürgen Regener steht auf der Bühne und dreht an den Reglern seiner Musikanlage. Satte Beats dröhnen über die weiten Liegewiesen des Freibades Altenweddingen. Die Besucher des Bades haben es sich auf Decken oder auf Sitzbänken bequem gemacht. Sie wippen mit den Füßen im Takt der Musik oder singen die bekannten Texte mit.

Jürgen Regener hatte zusammen mit seiner Lebensgefährtin Janin Horenburg zur Sommerparty in die Sport- und Freizeiteinrichtung eingeladen. Nach dem Erfolg einer ähnlichen Veranstaltung in den Vorjahren war dies die zweite Sommerparty im Bad. Die Ortschaft Altenweddingen hatte die Schirmherrschaft über die Party übernommen.

Regener hatte sich Partner mit ins Veranstaltungsboot geholt. So wie Peggy Marozek, Christa Ristau, Elvira Laudan und Bärbel Weimer vom Heimatverein Altenweddingen. Die Frauen hatten zehn Kuchen gebacken, den sie am Nachmittag an die Besucher verkauften. "Unser Kuchen verkauft sich gut", berichtete Peggy Marozek, Vorsitzende des Heimatvereins Altenweddingen.


Volksstimme am 09.04.2014
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1258201_Kampfansage-gegen-Image-Rentnerverein.html

Kampfansage gegen Image "Rentnerverein"

Ein Verein für alle Altersschichten - das möchte der Heimatverein Altenweddingen sein. Doch es ist schwer, vom Image des "Rentnervereins" wegzukommen, wie Vereinsvorsitzende Peggy Marozek während der Mitgliederversammlung feststellen musste.

Altenweddingen l Einen umfassenden Bericht über die zahlreichen Aktivitäten legte die Vorsitzende des Heimatvereins Altenweddingen, Peggy Marozek, während der Mitgliederversammlung ab. Und mit diesem Bericht wurde deutlich: Zweifelsohne gehört der Verein zu den rührigsten des Bördedorfes und ist ein wichtiger Träger der Kultur im Ort, wie Ortsbürgermeister Friedrich Rabe später feststellte.

Egal, ob Winter-, Sternen- oder Vogelstimmenwanderung sowie Sommerfest, Radtouren und Ausstellungen - mit jeder Veranstaltung versucht der Verein, allen Altersgruppen gerecht zu werden. Vor allem jüngere Mitglieder und auch Bewohner des Sülzetals sollen sich von den Angeboten angesprochen fühlen. Doch es sei eben auch schwer, vom Image des "Rentnervereins" wegzukommen. Aber nicht nur deshalb sind alle Vereinsmitglieder angesprochen, vor allem jüngere Menschen für die Veranstaltungen zu begeistern und möglicherweise als neue Mitglieder zu gewinnen. "Persönliche Gespräche mit den Leuten führen eher zum Erfolg. Denn Fakt ist auch: Der Veralterung im Verein müssen wir entgegenwirken. Wir werden alle nicht jünger", stellte die Vereinsvorsitzende in ihrem Bericht fest. Sie teilte auch mit, dass die Mitgliederzahl derzeit stagniert und weiterhin bei 66 Männern und Frauen liegt. Der Heimatverein Altenweddingen ist nicht nur intern sehr aktiv, viele Veranstaltungen vom Osterfeuer bis zum Höhepunkt des Jahres - dem Weihnachtsmarkt - werden vom Heimatverein im Ort begleitet. "Die gastronomische Versorgung von Veranstaltungen im Ort klappt innerhalb des Vereins über alle Altersschichten hinweg. Für das vergangene Jahr können wir feststellen, dass wir 65 Einzelaktivitäten gestemmt haben. Das sind mehr als fünf Veranstaltungen pro Monat, die viel Kraft und Mühe gekostet haben. Immerhin haben die Vereinsmitglieder 3090 ehrenamtliche Stunden geleistet. Ich möchte Danke alljenen sagen, die immer da sind, wenn sie gebraucht werden. Dazu gehören nicht nur die fleißigen Kuchenbäckerinnen, sondern auch jene, die die Pflege der Gräber auf den Friedhof fortsetzen. Auch das Organisationsteam der Kaffeenachmittage darf nicht vergessen werden", so die Vereinsvorsitzende.

Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen innerhalb des Ortes, des Sülzetals und darüber hinaus klappe gut und solle ausgebaut werden. Künftig solle das Ferdinand-Döbbel-Haus samt Garten auch anderen Vereinen für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. "So können wir das Haus besser auslasten. Die Landfrauen gehen mit gutem Beispiel voran", berichtete Peggy Marozek weiter.

Auch 2014 haben sich die Vereinsmitglieder eine Menge vorgenommen. Dabei wird auf Bewährtes zurückgegriffen, doch auch Neues solle ausprobiert werden. So solle ein Frühlingsfest gefeiert werden, ist ein Dämmerschoppen angedacht. "Auch einen Tag für die Kleinen wollen wir veranstalten", berichtete Peggy Marozek. Und so sei an dieser Stelle an das Basteln von Osterkörbchen erinnert. Am Sonnabend, 12. April, ab 15 Uhr sind große und kleine Leute zum Basteln willkommen. Die Körbchen können beim Eiertrudeln am Ostermontag ausprobiert werden.


Volksstimme am 10.01.2014
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1205987_Mitglieder-leisten-3500-Arbeitsstunden.html

Mitglieder leisten 3500 Arbeitsstunden

er Altenweddinger Heimatverein war im vergangenen Jahr sehr aktiv im Ort unterwegs, so schätzt es Vereinsvorsitzende Peggy Marozek ein. Schon in der nächsten Woche beginnt mit dem Neujahrsempfang ein neuer Veranstaltungskalender.

Altenweddingen l "Und wieder ist ein Jahr vorbei", mit diesem Satz beginnt Peggy Marozek den Jahresrückblick des Heimatvereins Altenweddingen. Wie jedes Jahr begrüßten die Vereinsmitglieder das Jahr mit dem traditionellen Neujahresempfang. Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: Die jährliche Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des Vorstandes. Helga Rejke und Anke Ristau schieden aus dem Vorstand aus. Neu hinzu kamen Helga Fahsel, Stefanie Köllner, Bernd Jende und Ingo Reichenbach. Somit wurde der Vorstand nun auf insgesamt sieben Mitglieder aufgestockt.

"Wir hatten nur eine kurze Verschnaufpause, denn das Osterfest stand dann schon vor der Tür. Das Osterfeuer an Gründonnerstag und das traditionelle Eiertrudeln am Ostermontag waren ein voller Erfolg", schätzt die Vereinsvorsitzende ein. Es folgten die Winter- und Vogelstimmenwanderung, die jeweils mit einem gemütlichen Beisammensein endeten.

Im Frühjahr konnte auch die Renovierung der Küche im Ferdinand-Döbbel-Haus abgeschlossen werden. Auch andere Räumlichkeiten im Vereinsdomizil wurden durch Renovierungsarbeiten verschönert.

Ein weiterer Höhepunkt war das Sommerfest. Es fand bei bestem Sommerwetter im Garten des Döbbel-Hauses statt. Bis auf den letzten Stuhl waren alle Plätze belegt und "Rolands Schlagerparty" sorgte für reichlich Stimmung.

Im Herbst fand die Sternenwanderung nicht wie gewohnt statt. Stattdessen fuhren die Vereinsmitglieder nach Aschersleben ins Planetarium. Hier konnten sie viel über den herbstlichen Sternenhimmel erfahren.

"Im Oktober eröffnete wir unsere neue Dauerausstellung mit Arbeiten der Schüler unserer Grundschule. Die Eröffnung war ein voller Erfolg. Viele Eltern und Großeltern waren gespannt auf die Arbeiten ihrer Kinder und Enkelkinder", berichtet Peggy Marozek.

Der krönende Abschluss des Veranstaltungsjahres 2013 war der Weihnachtsmarkt. Er war wieder sehr schön und auch gut besucht. "Auch der Weihnachtsmann und sein Engel hatte Zeit für uns. Es gab eine Bastelecke für die Kinder, Speisen und Getränke für alle und ein tolles Rahmenprogramm. Vom Chor der Grundschule, über den Chor "Bördeklang" bis hin zu den Bläsern aus Groß Rodensleben war alles vertreten.

Doch der Heimatverein Altenweddingen hat nicht nur eigene Veranstaltungen organisiert, sondern sich auch an Veranstaltungen im Ort beteiligt. So war der Verein mit von der Partie beim Singspiel des evangelischen Kirchenkreises im Januar, bei der Poolparty in der Badeanstalt und bei der Tanzveranstaltung der Altenweddinger Musiker.

"In unserem kleinen Jahresrückblick wollen wir natürlich nicht die monatlichen Kaffeenachmittage vergessen. Hier konnten die Besucher wieder viel Interessantes über die Heimat erfahren, es wurden Fahrten durchgeführt und die Faschingszeit, Mutter- und Herrentag sowie Weihnachten gefeiert", weiß Peggy Marozek weiter zu berichten.

Auch die Pflege der Soldatengräber ist ein fester Bestandteil der Arbeit des Heimatvereins. Es wurden ca. 3500 Stunden gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeit durch die Vereinsmitglieder geleistet. "Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen bedanken, die sich Jahr für Jahr ehrenamtlich für den Heimatverein engagieren", so die Vereinsvorsitzende.

Kritisch muss Peggy Marozek anmerken, dass im vergangenen Jahr der Giebel des Döbbel-Hauses noch immer noch nicht saniert wurde. "Auch einen Nutzungsvertrag haben wir noch immer nicht erhalten. Wir hoffen, dass es zu diesem Thema in diesem Jahr endlich eine Klärung gibt", meint Peggy Marozek.

Sie lädt die Vereinsmitglieder schon jetzt zum Neujahrsempfang ein. Dieser findet am Sonnabend, 18. Januar, ab 17 Uhr im Gemeindesaal am Kantorberg statt.


Volksstimme am 27.08.2013
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/oschersleben/1131380_Beim-Sommerfest-2013-passt-einfach-alles.html

Beim Sommerfest 2013 passt einfach alles

nach einem Jahr Pause hat der Heimatverein Altenweddingen wieder zu einem Sommerfest in den schönen Garten des Ferdinand-Döbbel-Hauses eingeladen. Am Abend des Festes passte alles - das Wetter, das Programm und die Gäste.

Altenweddingen l "Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, es war ein schöner und lauer Sommerabend, wie für das Sommerfest gemacht. Selbst zu vorgerückter Stunde war keine Kühle zu verspüren", berichtet Klaus Ristau vom Vorstand des Altenweddinger Heimatvereins über das diesjährige Sommerfest, welches am vergangenen Freitag im Garten des Döbbel-Hauses stattfand.

Im Laufe des Abends fanden sich über 60 Gäste ein, vielmehr hätte der Garten des Vereinsdomizils gar nicht aufnehmen können. Für ordentlich Stimmung sorgte "Rolands Schlagershow" aus dem Sülzetal. Viele "Ohrwürmer" wurden gesungen. Dabei schunkelten alle mit. Etliche Gäste hielt es nicht auf ihren Plätzen und so wurde auch das Tanzbein geschwungen.

"Für das leibliche Wohl war ausgiebig gesorgt. Es gab Verschiedenes vom Grill, diverse Salate, die üblichen Getränke wie beispielsweise Bier, Wein, Sekt und die von den Vereinsfrauen hergerichtete Bowle. Zum Renner entwickelten sich die Cocktails", weiß Klaus Ristau weiter zu berichten. In Vorbereitung des Festes haben sich vor allem die Frauen des Vereins ordentlich ins Zeug gelegt.

Nicht nur der laue Sommerabend sorgte für eine schöne Atmosphäre. Im Garten grünte und blühte es und die ausgewählte Beleuchtung und Dekoration vertiefte die anheimelnde Stimmung. "Einige Gäste sprachen sogar von einem südländischen Flair", so der zweite Vorsitzende weiter.

Für große Heiterkeit sorgten zwei Sketche, die Frau Laudan aus Unseburg vorbereitet hatte, In einem Sketch kam ein älteres Ehepaar ins Schwärmen über die Leidenschaften in der Jugend und im zweiten war es der Dichterfürst Schiller, der es ertragen musste, von einem einfachen Gemüt vielfach missverstanden zu werden.

"Erfreulich bei unserem diesjährigen Sommerfest war, dass wir im Garten des Heimatvereins viele neue und vor allem auch jüngere Einwohner Altenweddingens begrüßen konnten. Die Schallkulisse hat den Nachbarn sicher einiges abverlangt, aber einmal im Jahr ist das vielleicht tolerierbar. Wir hatten bereits im Vorfeld um Verständnis gebeten", meint Klaus Ristau.

Einige Gäste des Sommerfestes nutzten die Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellungsräume des Ferdinand- Döbbel-Hauses.

Am Ende richtet der zweite Vorsitzende ein großes Dankeschön an die Mitglieder des Heimatvereins, die mit viel Hingabe und Fleiß das Sommerfest vorbereitetet und veranstaltet hatten. "Unser Dank gilt auch der Gemeinde, die beispielsweise Bierzeltgarnituren bereitstellte", meint abschließend Klaus Ristau.

Volksstimme am 11.04.2013
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/oschersleben/1055230_Ueberredet-Peggy-Marozek-bleibt-im-Amt.html

Überredet: Peggy Marozek bleibt im Amt

Mit einer Überraschung endete die Vorstandswahl im Heimatverein Altenweddingen: Vorsitzende Peggy Marozek, die in ihrem Rechenschaftsbericht ihren Rücktritt erklärt hatte, steht nun doch weiterhin an der Spitze des Vereins. Der "Rest" des Vorstands hat seine Unterstützung zugesagt. Anzeige

Altenweddingen l Als die Vorsitzende des Altenweddinger Heimatvereins, Peggy Marozek, für die Rechenschaftslegung an das Rednerpult trat, ließ sie die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren. Die ersten Sätze galten den Mitgliederzahlen. Der Heimatverein hat derzeit 66 Mitglieder, zwei neue Mitglieder aus dem Nachbarort Unseburg kamen aktuell noch hinzu.

Ein Jahr mit zahlreichen Aktivitäten sei es gewesen, kein einfaches Jahr, aber auch ein Jahr, in dem der Verein sein zehnjähriges Bestehen feiern konnte. "Unsere Feier war ein sehr schöner Höhepunkt im Vereinsleben, wenn die Vorbereitungen auch viel Kraft gekostet haben", zog Peggy Marozek Bilanz. Seit des Jubiläums kann der Verein auch über eine eigene Fahne verfügen, gefertig in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Burg.

Doch das Jahr 2012 sei auch ein schwieriges Jahr gewesen. Schwierig, weil das Döbbelhaus gleich in doppelter Hinsicht für Kopfschmerzen sorgte. Dringend müsse nach wie vor der Giebel des Hauses saniert werden. Der Heimatverein sollte für die Gemeinde als Antragsteller für die Fördermittel einspringen und auch einen Eigenanteil bei der Sanierung leisten. In diesem Zusammenhang sei allen klar geworden, dass der Verein noch immer nicht über einen Nutzungsvertrag für das Döbbel-Haus verfüge. Mit Erarbeitung besagten Vertrages sollte zugleich, wie für alle anderen Vereine in der Gemeinde Sülzetal auch, festgelegt werden, in welcher Höhe sich der Heimatverein Altenweddingen an den Betriebskosten für das Vereinshaus beteiligt.

Nach langen Diskussionen steht nun fest, dass der Verein rund 350 Euro im Jahr aufbringen muss. "Das können wir und das wollen wir auch", so Peggy Marozek. Die Sanierung des Hausgiebels wolle die Gemeinde nun doch selbst übernehmen.

Im Döbbel-Haus selbst, es kann in diesem Jahr übrigens seinen 210. Geburtstag feiern, wurde dank des "Bautrupps" im vergangenen Jahr kräftig gebaut. Im Obergeschoss wurde eine Wand herausgerissen, so dass ein größerer Ausstellungsraum entstand. Schließlich wurde auch eine neue Küche eingebaut.

Die monatlichen Kaffeenachmittage für die Senioren, Osterbasteln, Eiertrudeln, Sternen- und Vogelstimmenwanderungen, Radwanderungen oder der Weihnachtsmarkt sind Veranstaltungen, an die der Heimatverein Altenweddingen auch weiterhin festhalten wird.

Doch auch für diesen Verein steht die Aufgabe, Veranstaltungen so zu gestalten, dass nicht nur neue, sondern vor allem jüngere Männer und Frauen den Weg in den Verein finden. Die Mitgliederzahlen würden seit Jahren stagnieren, Neuzugänge gleichen oftmals nur die Sterbefälle aus.

"Doch gerade das Osterbasteln und das Eiertrudeln haben uns einmal mehr gezeigt: Über die Kinder können wir auch die Eltern oder Großeltern zu unseren Veranstaltungen locken", meint Peggy Marozek. Sie war drei Jahre Vorsitzende des Vereins. Lange hat sie mit sich gerungen und schließlich doch ihren Rücktritt vom Vereinsvorsitz erklärt. Nach der Konstituierung jedoch verkündete sie, dass sie die Vorsitzende bleibt. Der gesamte Vorstand sicherte ihr eine kräftige Unterstützung zu.


Volksstimme am 23.02.2013
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1027405_Doebbel-Haus-braucht-einen-neuen-Giebel.html

Döbbel-Haus braucht einen neuen Giebel

Ein neuer Giebel für das Döbbel-Haus, ein Garten voller alter Obstbäume oder gar das Erarbeiten eines Baumkatasters - aus der Gemeinde Sülzetal kommen damit interessante Projektvorschläge für eine Förderung aus EU-Programm "Leader". Die Lokale Arbeitsgruppe beschäftigte sich damit während ihrer Tagung in Altenweddingen.

Altenweddingen l Die Langenweddingerin Christine von Mertens hat sich bereits einen guten Platz auf der Prioritätenliste der Lokalen Aktionsgruppe "Bördeland" erobert. Als die Mitglieder der Aktionsgruppe in Altenweddingen zusammenkamen, stellte die Garten- und Landschaftsplanerin ihre Projekte vor, welche über das europäischen Programm "Leader" gefördert werden sollen. Zunächst geht es um die Sanierung des Giebels ihres Wohnhauses, in dem sich auch ihr Büro mit dem Namen "Gartenpforte" befindet. Die Sanierung des Giebels sei dringend erforderlich. Dennoch, betonte Christine von Mertens, wolle sie möglichst wenig in die historische Bausubstanz des Gebäudes eingreifen.

Mit dem zweiten Projekt plant sie, einen Schaugarten zu gestalten. Dafür hat sie am Hirtenberg, gegenüber ihres Wohnhauses, eine Fläche von der Gemeinde gepachtet. Mit der Gestaltung des Schaugartens schlägt sie "zwei Fliegen mit einer Klappe": Kunden und Gartenfreunde können sich inspirieren lassen. Zudem wird das derzeit brachliegende Areal neu gestaltet und der Hirtenberg aufgewertet. Der entstehende Schaugarten ist öffentlich.

Zum Thema Garten- und Landschaftsbau passt ein weiteres Projekt, welches ebenso noch den Sprung auf die Prioritätenliste schaffte und in Altenweddingen vorgestellt wurde. Das Schloss Bahrendorf plant die Aufwertung eines Gartens. Auf der Brachfläche wurden bereits alte landwirtschaftliche Gebäude abgerissen, damit auf dem Areal künftig alte Obstbaumsorten angepflanzt werden können. Das Ganze werde ähnlich einer Streuobstwiese angelegt und ist öffentlich zugänglich, so die Initiatoren.

Zentrales Baumkataster: Um das Thema Bäume drehte sich ein weiteres Projekt. Dieses stellte die Gemeinde Sülzetal gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband "Grüne Umwelt" vor. In Zusammenarbeit von Verband und Kommune soll ein zentrales Baumkataster für das gesamte Sülzetal entstehen. Ziel dieses Katasters solle nicht nur die Erfassung aller Bäume sein. Pflege und Bewirtschaft sowie der Baum als Rohstofflieferant sind weitere wichtige Gesichtspunkte. "Wir verstehen das Baumkataster ebenso als Umweltbildung, wollen den Baum wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen rücken", so Matthias Hasse, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes.

Weitere Mittel beantragt: Mit Beschluss der Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe "Bördeland" wurden die genannten Projekte allesamt als Leader-Projekte anerkannt.

Noch nicht auf der Prioritätenliste für das Jahr 2013 ist ein weiteres Projekt aus der Gemeinde Sülzetal zu finden. Bislang hat die Kommune für die Sanierung des Ferdinand-Döbbel-Hauses in Altenweddingen lediglich einen Projektantrag gestellt. Das Döbbel-Haus, vom hiesigen Heimatverein als Vereinsdomizil genutzt, ist Eigentum der Gemeinde. Dringend muss der Giebel des Hause saniert werden. Ohne Fördermittel könnte das Sülzetal dieses Projekt nicht stemmen.

Die Prioritätenliste der Lokalen Aktionsgruppe "Bördeland", der Gruppe gehören die Stadt Wanzleben-Börde, die Gemeinde Sülzetal und die Gemeinde "Bördeland" (Salzlandkreis) an, war im November beschlossen worden. Die Liste enthielt ursprünglich 35 Projekte. Mit der Mitgliederversammlung wurde die Liste aktualisiert. Einige Projekte waren zurückgezogen worden, andere kamen neu hinzu.

Derzeit stehen der Aktionsgruppe für das Jahr 2013 nur noch 127000 Euro zur Verfügung. Ein Antrag zur Aufstockung der Mittel sei bereits gestellt, erklärte Leader-Managerin Antje Böttcher.

Schon in wenigen Wochen beginnt in Sülldorf die Sanierung des Salzblütenweges. Auch dieses Projekt der Gemeinde Sülzetal kann nur realisiert werden, weil Fördermittel aus der EU-Förderung "Leader" fließen.


Volksstimme am 29.07.2011
Quelle: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/393653_Im-Doebbel-Haus-wird-kraeftig-gewerkelt.html

Im Döbbel-Haus wird kräftig gewerkelt

Alle 14 Tage sonntags ist das Ferdiand-Döbbel-Haus, das Domizil des Heimatvereins Altenweddingen geöffnet. Regelmäßige Besucher werden längst festgestellt haben, dass sich hier in jüngster Vergangenheit Einiges verändert hat.

Altenweddingen. "Unsere Männer haben hier ganz schön gewirbelt", meint Peggy Marozek. Sie ist die Vorsitzende des Heimatvereins Altenweddingen und mit den Männern meint sie in erster Linie Klaus Ristau, Bernd Jende, Helmut Bunge und Karl-Heinz Germer.

Um alle Veränderung in Augenschein zu nehmen, startet der Rundgang durch das Haus nicht drinnen, sondern im schönen Garten des Döbbel-Hauses, wo einst ein altes Sitzportal mit Hilfe von Sponsoren wieder hergestellt wurde und im Garten einen neuen Platz fand. Im Garten selbst wurde vor allem gepflanzt und es grünt und blüht in vielen Farben. Auch eine alte "Schucke" bekam einen blühenden Ring, wurde so zum Hingucker und kommt so viel besser zur Geltung. Bei schönem Wetter sitzt die "Sonntagsrunde" gern hier draußen.

Eine originale Bördetracht stellte die Altenweddinger Familie Mohrenweiser dem Heimatverein zur Verfügung. Im Innern des Döbbel-Hauses wurden einige Räume umgestaltet. "Unser Verein wird im nächsten Jahr zehn Jahre alt. Da wurde es an der Zeit, etwas zu verändern", meint die Vereinsvorsitzende. "Im Verlauf der vergangenen Jahre kamen etliche Ausstellungsstücke hinzu, andere gingen zu den ursprünglichen Besitzern zurück. Wir haben etliches neu sortiert, übersichtlicher gestaltet. So wurden etliche Schmuckstücke, die wir in unseren Beständen haben, besser sichtbar", berichtet Peggy Marozek weiter.

Ein Ausstellungsraum in der unteren Etage gestalteten die Männer so um, dass hier Tische und Stühle, gestellt zu einer langen Tafel, Platz fanden. Hier finden sich die Frauen zusammen, die immer zu den Sonntagsöffnungstagen kommen. Da es sich hauptsächlich um die ältere Generation handelt, brauchen sie nun nicht mehr die steile Treppe hinauf. Hier inmitten zahlreicher Fotos aus vergangenen Altenweddinger Tagen können sie in Erinnerungen schwelgen.

In der oberen Etage angekommen, kann Peggy Marozek gleich einen besonderen Schatz, präsentiert in einer Glasvitrine, stolz vorweisen. Es handelt sich um eine alte Bördetracht, die die Familie Mohrenweiser dem Heimatverein zur Verfügung stellte. Tausendfaltenrock, Bluse und Schnabelhaube dieser Tracht waren schon in der ganzen Welt unterwegs, ist von der Vereinsvorsitzenden zu erfahren.

Umgestaltet zeigt sich auch das "Kinderzimmer" des Vereins. Spielzeug wie Puppen, Teddybären und dergleichen mehr wurden neu in Szene gesetzt. Dafür wurden etliche Regale an die Wände gebracht. Auch Wandnischen funktionierte die "Handwerkerbrigade" zu Regalen um, um zusätzlichen Stauraum zu schaffen.

Aus dem hinteren Bereich des oberen Flures bekamen etliche Ausstellungsstücke einen anderen Platz, um auch hier eine bessere Übersicht zu schaffen. Fassadensanierung steht dringend an. Im alten Gewand ist der Ausstellungsraum für Sonderausstellungen geblieben. Nebenan, wo sich bislang immer die Frauen sonntags trafen, soll ein größerer Ausstellungsraum geschaffen werden. Dafür muss eine Zwischenwand entfernt werden. Auch die alten, dunklen Paneele kommen ab, um für einen helleren Raum zu sorgen.

Renovierungsarbeiten stehen auch in der Küche des Vereins an. Alle Arbeiten werden im Wesentlichen von den Vereinsmitgliedern, eben "von den Männern" in Eigenleistung erbracht. "Die Frauen kümmern sich dann um das Dekorieren", meint die Vereinsvorsitzende. Peggy Marozek Peggy Marozek | Foto: Yvonne Heyer

Jedoch im Fall der Fassadensanierung sind dem Verein die Hände gebunden. Erstens ist die Gemeinde als Eigner des Gebäudes in die Pflicht genommen, zweitens könnte der Verein rein finanziell die Sanierung nicht stemmen. Doch gerade beim Giebel des Hauses drängt die Zeit, sind die Schänden inzwischen so, dass gehandelt werden muss. Wie Peggy Marozek dazu berichtet, gab es bereits Gespräche mit der Gemeinde. Möglicherweise könne die Fassade über ein Leader-Projekt saniert werden. Hierzu müsse es aber noch weitere Beratungen geben.

Die alte "Schucke" kommt mit der Begrünung besser zur Geltung. Die alte "Schucke" kommt mit der Begrünung besser zur Geltung. Am kommenden Sonntag ist das Döbbel-Haus übrigens wieder geöffnet. Von 15 bis 17.30 Uhr stehen die Türen des Hauses offen und vielleicht nutzen die Sülzetaler einmal die Gelegenheit, sich im umgestalteten Döbbel-Haus umzuschauen.

Sie haben Ideen oder Fragen,
die den Heimatverein Altenweddingen e.V.
betreffen oder Sie möchten dem
Heimatverein beitreten um aktiv am
Erhalt der Kultur unseres Ortes
mitzuwirken?!

Dann kontaktieren Sie uns gern unter:
heimatverein.altenweddingen@googlemail.com

Archiv
2014; heute

 
     
 
  Facebook | Copyright © 2014 www.heimatverein-altenweddingen.de | Impressum